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Die App sucht den Zusammenhang zwischen dem, was du isst, und einem aufgeblähten Bauch — mit Statistik statt Bauchgefühl.
Der Grund, warum man den Auslöser selten von allein findet: Die Wirkung kommt verzögert. Fruktane aus Weizen und Zwiebeln wirken erst vier bis zehn Stunden nach dem Essen, Kohlensäure innerhalb von zwei. Wer beim Aufkommen der Beschwerden überlegt, was er zuletzt gegessen hat, sucht deshalb regelmäßig beim Falschen.
Aus diesen Paaren rechnet die Analyse, welche Lebensmittel bei dir tatsächlich mit mehr Blähbauch einhergehen — mit Vertrauensintervall, q-Wert und der Zahl der Mahlzeiten, auf denen die Aussage beruht.
Weil dort die Wirkung liegt. Ohne den zweiten Wert gibt es kein Paar, und ohne Paare kann die Auswertung nichts rechnen.
Das hängt davon ab, wie oft ein Verdächtiger vorkommt. Als Faustregel: zwei bis drei Wochen mit zwei, drei Paaren am Tag. Solange die Daten nicht reichen, sagt die App das ausdrücklich, statt eine Zahl zu erfinden.
Unter Einstellungen → Beispieldaten laden erzeugt die App 30 Tage plausibles Tagebuch. Die Analyse zeigt dann sofort, wie ein Ergebnis aussieht. Über Alles löschen ist es wieder weg.
Ja. Einstellungen → Exportieren liefert alles als eine JSON-Datei — geeignet für den Arzttermin oder den Wechsel auf ein anderes Gerät. Der Import liest dieselbe Datei wieder ein.
Auf deinem Gerät, sonst nirgends. Kein Konto, kein Server. Eine einzige Funktion sendet überhaupt etwas: die Zutaten-Erkennung — und auch die erst, wenn du ihr zustimmst. Näheres in der Datenschutzerklärung.
Statt jede Zutat einzeln zu suchen, kannst du ein Foto aufnehmen oder einfach hinschreiben, was es gab — „Pad Thai mit Huhn". Die App zerlegt das in einzelne Zutaten und ordnet sie ihrer Lebensmittel-Datenbank zu. Das ist mehr als eine Tipp-Ersparnis: Erkannt wird auch, was man selbst nie einträgt — Zwiebel und Knoblauch in der Sauce, Sahne im Dressing, Weizen in der Panade. Genau das sind erfahrungsgemäß die Auslöser.
Was dabei herauskommt, ist ein Vorschlag: Du siehst die Liste, korrigierst Mengen und wirfst Falsches raus, bevor etwas gespeichert wird. Dafür geht das eine Foto beziehungsweise der eine Satz an Google (Gemini) — dein Tagebuch nicht. Abschalten kannst du das jederzeit unter Einstellungen → Zutaten erkennen lassen; von Hand auswählen geht weiterhin genauso.
Nicht auf Verdacht und nicht dauerhaft. Die App enthält dafür ein Test-Protokoll: gezielt weglassen, dann wieder einführen und schauen, ob sich der Befund wiederholt. Dauerhafter Verzicht auf ganze Lebensmittelgruppen schadet dem Mikrobiom und der Nährstoffversorgung mehr, als er nützt.
Wichtig: Diese App ist ein Tagebuch mit Statistik, kein Medizinprodukt. Sie stellt keine Diagnose und ersetzt keine ärztliche Abklärung. Bitte ärztlich abklären lassen bei ungewolltem Gewichtsverlust, Blut im Stuhl, Fieber, Blutarmut, Beschwerden, die nachts aus dem Schlaf reißen, oder Beginn nach dem 50. Lebensjahr. Und ein Hinweis, der oft zu spät kommt: Ein Zöliakie-Test funktioniert nur, solange noch Gluten gegessen wird — erst testen, dann weglassen.
Fragen, Fehler oder ein Lebensmittel, das in der Datenbank fehlt: